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Digitale Alarmierung Seit April 2004
Seit April 2004 gehört die Bempflinger Feuerwehr neben der Wehr aus Neckartailfingen zu den ersten im Gemeindeverwaltungsverband, bei denen die Alarmierung nun auf digitalem Wege geschieht.
Bisher, also bei der analogen Alarmierung, arbeiteten die Funkmeldeempfänger auf dem gleichen Kanal, auf dem auch der Feuerwehrsprechfunk stattfand. Durch verschiedene ausgesendete 5-Tonfolgen wurden die jeweiligen Piepser ausgelöst. Diese 5-Tonfolgen beanspruchten während der Alarmierung vor allem bei Großschadenslagen wie z.B. Unwettern viel Zeit und blockierten währenddessen den Funkkanal, sodass eine Kommunikation auf der Frequenz unmöglich war. Um unter anderem dieses Problem zu lösen, wurde die sog. “Digitale Alarmierung” eingeführt. Diese wird auf einem eigenen Funkkanal realisiert. Dazu wurde im Kreis Esslingen ein Netz aus DAUs (digitalen Alarmumsetzern) zur optimalen Ausleuchtung des Landkreises geschaffen. Zusätzlich erhielt jeder Feuerwehrmann einen neuen digitalen Meldeempfänger.
Funktionsweise der digitalen Alarmierung:
Über einen DAG (digitaler Alarmgeber) sendet der Einsatzleitrechner der Leitstelle Esslingen Hauptadressen aus. Diese Hauptadresse, genannt RIC (Radio Identification Code), kann man sich wie Telefonnummern vorstellen, über die die jeweiligen Meldeempfänger angesprochen werden, die die Nummern einprogrammiert haben. So gibt es in Bempflingen verschiedene RICs, abhängig von Einsatzart, Größe des Einsatzes, Wochentag und Tages- und Nachtzeit. Die einzelnen Abteilungskommandanten der Bempflinger Feuerwehr können über einen sog. Einzelruf separat alarmiert werden.
Die Vorteile der digitalen Alarmierung:
Schnelligkeit, Kanal-Verfügbarkeit und Alarmierungssicherheit sind die Vorteile der digitalen Alarmierung. Durch die Nutzung eigens für die Alarmierung eingerichteter 2-Meter-Kanäle und digitaler Alarmierungscodes (RICs) können umfangreiche Alarmierungen in kürzester Zeit abgestrahlt werden.
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